Foto Bruno Klomfar
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Medienstandort ORF, Wien

2022
gemeinsam mit Kaufmann Bammer
Bauherr: ORF Österreichischer Rundfunk
Status: Wettbewerb 2014, Fertigstellung 2022

Das Spannungsfeld zwischen alles verbindender Kohärenz und betonter Eigenständigkeit einzelner, wichtiger Teile prägt das Konzept von Roland Rainer. Dementsprechend fügt sich das neue Haus in das Ensemble, ohne seine eigene prägnante Identität zu leugnen. Offenheit ist das bestimmende Thema. Der Newsroom bildet das Zentrum des neuen Hauses. In Verbindung mit dem Vorplatz ergibt sich eine großzügige Raumfolge, die Innen und Außen vielschichtig miteinander verschränkt und ohne Friktionen weiterführt in die unterschiedlichen Arbeitszonen.
Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
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Learning Center - Neu- und Umgestaltung des JKU Campus, Linz

2019
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2016, Fertigstellung 2019
Auszeichnungen: EU Mies Award 2022 – Nominee,  OÖ Landespreise für Kultur - Bauwerk des Jahres 2020, Bauherrenpreis 2022 - Nominierung

Eine überbreite und nach verschiedenen Richtungen orientierte Treppe verbindet den Platz mit dem Learning Center darüber. Eine offene, abwechslungsreiche Sequenz öffentlicher Räume führt von außen nach innen vice versa.
Foto Bruno Klomfar
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Kepler Hall - Neu- und Umgestaltung des JKU Campus, Linz

2019
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2016, Fertigstellung 2019
Auszeichnungen: EU Mies Award 2022 – Nominee,  OÖ Landespreise für Kultur - Bauwerk des Jahres 2020, Bauherrenpreis 2022 - Nominierung

Anstelle eines großen Parkplatzes wird ein Bauwerk aus Beton (Basis), Holz (Dach), Glas und Textil (Fassade) errichtet. Es bildet das Pendant zum lang gestreckten Hörsaal-Trakt und rahmt gemeinsam mit diesem die zentrale Campus-Fläche.

Der bestehende Schlosspark wird ergänzt durch verschiedene, grossteils informelle Angebote im Freien für Erholung und Sport. Die an den Campus angrenzenden Frei- und Landschaftsräume werden mit eingebunden.
Foto Bruno Klomfar
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Somnium - Neu- und Umgestaltung des JKU Campus, Linz

2019
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2016, Fertigstellung 2019
Auszeichnungen: EU Mies Award 2022 – Nominee,  OÖ Landespreise für Kultur - Bauwerk des Jahres 2020, Bauherrenpreis 2022 - Nominierung

Bezugnehmend auf das 1608 von Johannes Kepler geschriebene Werk lädt die Dachinstallation am Turm der Chemielabors zum Entspannen und Träumen ein. Begegnungen zwischen Studierenden, Lehrenden und den Menschen aus der Nachbarschaft.
Foto Mark Sengstbratl
Foto Mark Sengstbratl
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Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
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Open Innovation Center - Neu- und Umgestaltung des JKU Campus, Linz

2019
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2016, Fertigstellung 2019
Auszeichnungen: EU Mies Award 2022 – Nominee,  OÖ Landespreise für Kultur - Bauwerk des Jahres 2020, Holzbaupreis OÖ 2022 - Öffentliche Bauten, Bauherrenpreis 2022 - Nominierung

Ein auf einem Betonsockel errichteter Fachwerkbau aus Holz birgt unterschiedlichste Tätigkeiten. Ein Labor für Forschung und praktischer Anwendung, ergänzt durch einen Laden für den täglichen Bedarf. Viel Luft dazwischen bietet die Möglichkeit für informelle Begegnung, Austausch, Unterricht et cetera.
Film: Johannes Kepler Universität Linz
 
 
Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
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Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
Rendering Decorated Shed
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Internationales Wissenschaftszentrum Passau

2020
Bauherr: Freistaat Bayern
Status: Wettbewerb 2020, in Ausführung

Einzigartig ist die Lage der Stadt an den drei Flüssen... Das neue Ensemble der Universität nutzt dieses Potenzial. In mehreren Schichten erfolgt die Bebauung am Hang. Die Traufe des ehemaligen Klosters wird übernommen. Der Veranstaltungstrakt mit Hörsaal zeigt respektable Präsenz, die seine Bedeutung als öffentliches Haus der Stadt und ihrer Universität unterstreicht. Ein Hof mit grün berankten Fassaden bildet die Mitte der Anlage. Erlebnisreiche Raumsequenzen, wie sie für Passau charakteristisch sind, stimulieren dazu, die Anlage immer neu zu entdecken und sie als ein Ort vielfältiger Begegnungen nachhaltig zu nutzen.
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
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Campus Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien

2022
gemeinsam mit Kaufmann Bammer
Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Status: Wettbewerb 2018, Fertigstellung 2022

Durch knappe, gezielte Interventionen verändert sich die Wahrnehmung des Ortes. Das Areal wird kalkuliert nach allen Seiten geöffnet, überraschende Zusammenhänge werden ersichtlich, aus bislang losen Teilen fügt sich ein Ganzes. Der Garten mit ausbalancierten Kommunikations- und Arbeitsatmosphäre wird erhalten, ein qualifizierter Ort für Begegnungen geschaffen. Das Öffnen der Arkade im Ostflügel bricht die Hermetik der Anlage. Ein Café ergänzt die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. 
Die "ÖAW im alten Kollegium" erhält durch die Neugestaltung des Eingangs die nötige Präsenz im öffentlichen Raum. Der großzügig verglaste Eingang ist auch Schaufenster und somit Teil der Kommunikation Akademie - Öffentlichkeit.
Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
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Universität für angewandte Kunst - Erweiterung Vordere Zollamtstrasse 7, Wien

2018
gemeinsam mit Kaufmann Bammer
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2014, Fertigstellung 2018
Auszeichnungen: ZV-Bauherrenpreis 2019

Die hermetische innere Struktur des ehemaligen Zollamtsgebäudes wird erlebbar geöffnet. Strukturell und räumlich überflüssige Teile werden entfernt und neue Innenraumsituationen geschaffen. So entsteht eine – der Nutzung entsprechende – großzügige innere Weite mit hoher Aufenthaltsqualität.
Foto Bruno Klomfar
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Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
Foto Bruno Klomfar
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Universität für angewandte Kunst - Generalsanierung Wörle-Schwanzer-Trakt, Wien

2018
gemeinsam mit Kaufmann Bammer
Bauherr: BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Status: Wettbewerb 2014, Fertigstellung 2018
Auszeichnungen: ZV-Bauherrenpreis 2019

Der Wörle-Schwanzer-Trakt wird von nachträglichen Einbauten befreit und saniert. Die charakteristische Stahlbeton-Rippendecke wird freigelegt. Ein strukturierter Bausatz ermöglicht, je nach Bedarf, einen flexiblen Ausbau der loftartigen Etagen.
Foto Mark Sengstbratl
Foto Mark Sengstbratl
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Foto Sigrid Rauchdobler
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Foto Sigrid Rauchdobler
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Foto Mark Sengstbratl
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LUX Tower, Linz

2018
Bauherr: LUX Tower GmbH
Status: Fertigstellung 2018

Ein Wohn- und Geschäftshaus im Zentrum, im neu entstandenen Quartier am Hauptbahnhof wird dem städtebaulichen Konzept entsprechend als moderater Turm errichtet. Das Gebäude ist in drei signifikante Bereiche gestapelt. Die kommerziell genutzte Basis wird durch ein großzügiges Grüngeschoß vom privaten Wohnbereich getrennt. Das Freideck ist gestaltet als regengeschützter Spielplatz und attraktive Begegnungsstätte sowie Freizeitzone für die gesamte Hausgemeinschaft. Rundumlaufende Veranden bilden den Übergang zwischen innen und außen, jeder Raum erhält einen direkten Zugang zur vorgelagerten Freifläche. Die fragil differenzierte Außenhaut des Gebäudes sichert die Balance zwischen Öffnung und Geborgenheit.
Foto Bruno Klomfar
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Geriatriezentrum Liesing, Wien

2012
gemeinsam mit Kaufmann Bammer
Bauherr: Wiener Krankenanstaltenverbund
Status: Wettbewerb 2006, Fertigstellung 2012
Auszeichnungen: ZV-Bauherrenpreis 2013

Die Struktur des neuen Geriatriezentrums thematisiert die Überlagerung von Stadt und Park. Eine neuartige Mischung entsteht, die die signifikanten Eigenschaften beider Kategorien miteinander verbindet. Die Neue Geriatrie ist kein hermetischer Block, sondern raumgreifend offen strukturiert, um - zu Gunsten der Bewohner - vielfältige Freiraumbezüge zu ermöglichen. Der großzügige, durch gläserne Brücken geliederte Innenhof ergibt abwechslungsreiche, spannungsvolle Beziehungen zwischen Park und Bauwerk. Der Park ist nicht nur "draußen", sondern wird integriert zum bestimmenden Bestandteil der gesamten Anlage.
Foto Dietmar Tollerian archipicture
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Hafenhalle, Linz

2008
Bauherr: Managementservice Linz GmbH
Status: Nutzung 2009 für Kulturhauptstadt - abgetragen und verändert wiedererrichtet
Auszeichnungen: OÖ Holzbaupreis 2009 - Sonderpreis Temporäre Architektur

Mangels adaptierbarer Bestandsobjekte wurde eine temporäre Konzerthalle als Holzbau geplant, geeignet für den Wiederaufbau mit anderer Nutzung. In nur 10-wöchiger Bauzeit wird eine neue Halle aus Leimbindern und vorgefertigten Holzriegelelementen für Fassade und Dach errichtet. Wand und Decke mit 20 cm Wärmedämmung, die Außenhaut vollflächig mit EPDM-Flachdachfolie überzogen. Trotz sparsamster Mittel wie der Boden aus Feinasphalt, ist es Ziel einen stimmigen Rahmen nicht nur für zeitgenössische Veranstaltungen zu schaffen. Der Große Saal bietet 392 Sitze / Event 600 Personen, der Kleine Saal 110 Sitze / Event 200 Personen.
Foto Otto Saxinger
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Foto Josef Pausch
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Foto Johannes Wegerbauer
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Foto Josef Pausch
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Foto Josef Pausch
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Foto Josef Pausch
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Foto Riepl Riepl Architekten
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OK Offenes Kulturhaus / OK-Platz, Linz

1998 / 2007
Bauherr: Land Oberösterreich und Real-Treuhand Bau- und Projektmanagement
Status: Fertigstellung 1998 / 2007
Auszeichnungen: ZV-Bauherrenpreis 1998

Ausgangspunkt ist das Bewahren der baulichen Anatomie des historischen Schulgebäudes. Kein spektakuläres Aufbrechen und kein Davorstellen, wodurch die Ansätze urbaner Großzügigkeit verloren gingen. Der neue Eingang an zentraler Stelle verursacht lediglich eine geringfügige Irritation in der Fassade. Die notwendige bauliche Erweiterung findet außerhalb der Ansichtsfläche des Altbaus statt: als filigraner Aufsatz abgehoben von der massiven Basis. Ausgehend vom neuen Platz gelangt das Publikum über eine Rampe ins Innere, durchquert den schlanken Baukörper, um an der Rückseite über eine längs gerichtete Treppe oder offenen Lift nach oben zu gelangen. Das Mediendeck als deutlich sichtbarer transparenter Aufbau vermittelt die innere Offenheit in den Stadtalltag.
2007 wird der OK-Platz entlang der Dametzstraße durch ein Bürogebäude geschlossen bebaut und die Ecke an der Harrachstraße durch eine turmartige Erhöhung markiert. Das OK erhält einen neuen Eingang sowie eine innere Umstrukturierung.
Foto Dietmar Tollerian
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Foto Florian Holzherr
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Foto Dietmar Tollerian
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Kirche St. Franziskus, Steyr-Resthof

2001
Bauherr: Röm.-kath. Pfarrexpositur St. Franziskus
Status: Wettbewerb 1995, Fertigstellung 2001
Auszeichnungen: ZV-Bauherrenpreis 2001, EU Mies Award 2003 – Nominee

Der Entwurf verzichtet auf einen erhabenen Kirchenbau, stattdessen rückt ein großer schützender Baldachin in den Vordergrund. Dieser bildet durch seine Stellung quer zur Straßenachse eine signifikante Pforte. Es wird eine fließende Raumfolge entwickelt, die am öffentlichen Kirchenplatz beginnt, über die Loggia und die transparente Vorhalle sukzessiv ins Innere führt. Der gedeckte Umgang, der zwischen Hauptraum, Taufkapelle und Wochentagskirche vermittelt, wird begleitet von differenzierten Naturräumen. Das bepflanzte Atrium liegt etwas höher und ist so dem Alltagsniveau enthoben, die Wasserfläche reflektiert flirrendes Morgenlicht über die auskragende Decke in den Hauptraum. Der Bau aus zart oliv eingefärbtem Beton verzichtet auf das traditionelle Symbol des beherrschenden Turmes. Stattdessen vermittelt eine Installation von Keith Sonnier, Kirche wird so nach außen transportiert.